Ein verlängertes Wochenende in Amsterdam, ein paar Wochen Arbeiten aus Barcelona oder ein längerer Aufenthalt in einer neuen europäischen Stadt. Was Reisende von ihrer Unterkunft erwarten, hängt stark davon ab, warum und wie lange sie unterwegs sind.
Trotzdem sehen viele Hotels erstaunlich ähnlich aus. Zimmer, Lobby, Frühstück, vielleicht noch ein kleiner Fitnessraum. Danach spielt sich die eigentliche Reise außerhalb des Hotels ab.
The Social Hub dreht diese Idee ein Stück weit um. Die Unterkunft soll nicht nur Ausgangspunkt für eine Städtereise sein, sondern ein Ort, an dem man auch gerne Zeit verbringt.
Nicht jeder Gast reist aus demselben Grund
Interessant wird das Konzept schon bei der Frage, wer hier eigentlich eincheckt.
Da ist vielleicht das Paar, das übers Wochenende eine neue Stadt entdecken möchte. Ein paar Tische weiter sitzt jemand am Laptop, der Arbeit und Reisen miteinander verbindet. Gleichzeitig können Studierende oder Gäste mit längeren Aufenthalten Teil desselben Umfelds sein.
Diese Mischung unterscheidet The Social Hub von einem klassischen Stadthotel.
Kurze Hotelaufenthalte sind nur ein Teil des Angebots. Je nach persönlicher Situation kommen auch Studentenunterkünfte und längere Aufenthalte infrage. Das macht das Konzept besonders für Menschen interessant, deren Reise nicht sauber in die Kategorien Urlaub oder Geschäftsreise passt.
Arbeiten, ohne den halben Tag im Zimmer zu verbringen
Wer schon einmal während einer Reise arbeiten musste, kennt das Problem. Der kleine Schreibtisch im Hotelzimmer sieht auf den Fotos brauchbar aus, nach zwei Videocalls möchte man aber dringend woanders sitzen.
Hier kommen Coworking Spaces ins Spiel.
Bei The Social Hub gehört Arbeiten zum Gesamtkonzept. Das ist praktisch für digitale Nomaden, Freelancer und Geschäftsreisende, kann aber auch für Urlauber angenehm sein, die zwischendurch ein paar Dinge erledigen müssen.
Statt Arbeit und Reise räumlich komplett voneinander zu trennen, kann beides unkomplizierter nebeneinander stattfinden.
Und sobald der Laptop geschlossen ist, muss man nicht automatisch zurück aufs Zimmer.
Genau diese Zwischenräume machen den Aufenthalt anders
Ein gutes Hotelzimmer ist wichtig. Bei einem Aufenthalt von mehreren Tagen merkt man allerdings schnell, dass auch alles außerhalb des Zimmers zählt.
Kann man irgendwo gemütlich sitzen? Gibt es Essen und Getränke vor Ort? Kann man trainieren? Fühlt sich die Lobby wie ein Durchgangsbereich an oder möchte man dort tatsächlich eine Stunde verbringen?
The Social Hub legt viel Gewicht auf genau diese Zwischenräume. Gemeinschaftsflächen gehören ebenso zum Konzept wie Restaurants, Fitnessmöglichkeiten und verschiedene Events, wobei das konkrete Angebot vom jeweiligen Standort abhängt.
Man kann sich beteiligen, muss es aber nicht. Das ist ein wichtiger Unterschied. Ein soziales Hotel sollte schließlich nicht bedeuten, dass Privatsphäre plötzlich unerwünscht ist.
Besonders Alleinreisende könnten den Unterschied bemerken
Alleinreisen hat viele Vorteile. Man entscheidet selbst, wann man aufsteht, wohin man geht und wie lange man bleibt. Der weniger schöne Teil kommt manchmal am Abend, wenn man nach einem ganzen Tag unterwegs in ein anonymes Hotel zurückkehrt.
Eine Unterkunft mit Gemeinschaftsbereichen verändert diese Situation zumindest ein wenig.
Bei The Social Hub gibt es mehr Gelegenheiten, anderen Menschen zu begegnen, ohne dass daraus gleich ein organisiertes Gruppenprogramm werden muss. Veranstaltungen und gemeinsam genutzte Bereiche können den Kontakt erleichtern. Gerade bei längeren Reisen kann das einen Aufenthalt deutlich lebendiger machen.
Dasselbe gilt für eine Workation. Wer zwei oder drei Wochen in einer Stadt verbringt, sucht häufig mehr als Sehenswürdigkeiten und ein Bett. Eine gewisse Alltagsstruktur wird plötzlich wichtig.
Europa entdecken und trotzdem ein bisschen Alltag behalten
Vielleicht erklärt das am besten, warum The Social Hub für unterschiedliche Arten von Europareisen interessant sein kann.
Man muss sich nicht zwischen klassischem Hotel, Arbeitsplatz und sozialem Umfeld entscheiden. Vieles davon befindet sich bereits unter einem Dach.
Natürlich braucht nicht jeder Reisende dieses Konzept. Wer morgens früh loszieht, spät zurückkommt und sein Hotel ausschließlich zum Schlafen nutzt, wird manche Angebote kaum benötigen.
Wer seine Unterkunft jedoch bewusst als Teil der Reise auswählt, dürfte The Social Hub spannender finden. Besonders bei längeren Städtereisen, Alleinreisen oder Aufenthalten, bei denen Arbeit und Freizeit zusammenkommen, fühlt sich die Idee erstaunlich logisch an.
Man besucht eine neue Stadt, ohne für die Dauer des Aufenthalts komplett auf das Gefühl eines normalen Alltags verzichten zu müssen. Und manchmal ist genau diese Mischung das, was eine Reise angenehmer macht.


No Comment! Be the first one.